Knapper Wohnraum - Teure Mieten - Hohe Baukosten

Bau-Gemeinschaften
Chance für BürgerInnen und Kommunen

Zu einer interessanten Vortrags- und Diskussionsveranstaltung lud der BUS e.V. und die BUS-Gemeinderatsfraktion am Freitag den 01. Februar ins Kino CineClub5 in Aulendorf ein.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung
vom 05. Februar 2019 (pdf-Datei / 820 kB)

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Referent war der Architekt und Projektmanager Matthias Gütschow aus Tübingen. Er verfügt über langjährige und vielfältige Erfahrungen bei der Realisierung von Bau-Gemeinschaften in Tübingen, Stuttgart und Heidelberg und zeigt die Vorteile und Risiken solcher Bauprojekte für potenzielle Bewohner, Architekten und Kommunen auf.

„Bau-Gemeinschaften sind eine gute Ergänzung auf dem Wohnungsmarkt“, findet Matthias Gütschow. Doch was sind Bau-Gemeinschaften überhaupt und wie funktionieren diese? In den meisten Fällen ist es ein Zusammenschluss mehrerer privater Personen, die gemeinsam zur Eigennutzung oder Vermietung planen, bauen oder umbauen.

Bemerkenswert ist, dass Bau-Gemeinschaften zu Preisen Gebäude erstellen, die deutlich günstiger sind als vergleichbare Immobilien. Etwa 20–25 % kostengünstiger als von einem Bauträger. Der Organisationsprozess wird in der Regel von einer erfahrenen Projektsteuerung begleitet. Die meisten Bau-Gemeinschaften realisieren Mehrfamilienhäuser, einige jedoch auch Reihenhäuser oder Hausgruppen.

Das Bündnis für Umwelt und Soziales und die BUS-Gemeinderatsfraktion freuten sich über einen überaus informativen und kurzweiligen Abend. Der Eintritt zur Veranstaltung war frei.