Jahrelange Hartnäckigkeit des BUS zahlt sich aus!

Professionelles Verkehrskonzept für Aulendorf kommt

Ein Blick zurück ins Jahr 1989
Schon 1989 hat die UL (Vorgängerverein des BUS) ein Verkehrskonzept vorgestellt.
Die Probleme waren vor rund 25 Jahren ähnlich wie heute. Das UL-Verkehrskonzept von 1989.

17.02.2014 Der Auftrag für das Verkehrskonzept wurde vom Gemeinderat an die BrennerPlan GmbH vergeben
brennerplan

Bericht in der Schwäbischen Zeitung vom 20.02.2014

21.10.2013 Gemeinderatssitzung - Vier Verkehrsplanungsbüros stellen sich vor
Die Vorstellung der Planungsbüros beinhaltete teilweise auch schon erste Arbeitspunkte, was und vor allem welche Problempunkte in einem Verkehrskonzept behandelt werden sollten (Bericht in der Schwäbischen Zeitung vom 22.10.2013).

In der folgenden Karte sind diese und schon bekannte Problempunkte, die z.B. von BUS-Gemeinderat Franz Thurn am 24.10.2011 in einem Vortrag im Gemeinderat aufgezeigt wurden (Vortrag von Franz Thurn als pdf [ca. 7MB]), eingezeichnet.

schwerpunkte

1 - Kreuzung Allewindenstraße / Schwarzhausstraße / Hasengärtlestraße
Verkehrsknoten mit Rückstau zu Stoßzeiten
Lärmbelästigung für Anwohner
Gefährliche Ampelschaltung, weil Fußgänger und Fahrzeuge (Rechtsabbieger) gleichzeitig Grünphase haben.

2 - Hauptstraße
Sehr hoher Durchgangsverkeh (mehrere tausend Fahrzeuge am Tag)
Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht einheitlich (20 km/h - 7km/h - 20 km/h)
Geschwindigkeitsüberschreitungen, insbesonder verkehrsberuhigter Bereich wird missachtet

In der Sitzung des Verkehrsarbeitskreises am 03.02.2014 wurde beschossen, dass am Anfang und Ende des verkehrsberuhigten Bereichs in der Hauptstraße, s.g. Bodenschwellen angebracht werden, um die Geschwindigkeit des Verkehrs zu drosseln.

bodenschwelle

Bericht in der Schwäbischen Zeitung über
die Sitzung des Verkehrsarbeitskreises.

3 - Ortseinfahrt Schussenrieder Straße
Geschwindigkeitsüberschreitungen, dadurch Lärmbelästigung der Anwohner und Gefahren für Schulkinder und Fußgänger

4 - Ortseinfahrt Altshauser Straße
Geschwindigkeitsüberschreitungen / viel Verkehr, dadurch Lärmbelästigung der Anwohner und Gefahren für Fußgänger und Schulkinder

5 - Poststraße
Die Poststraße ist eine Hauptverkehrsachse und in einem sehr schlechtem Zustand. Die Poststraße ist aktuell jedoch rechtlich eine Gemeindestraße. Eine Umwandlung der Poststraße in eine Landesstraße und die parallel verlaufende Zollenreuterstraße (aktuell noch Landesstraße) in eine Gemeindestraße, kann aber erst nach einer Sanierung der Poststraße erfolgen. Weiteres Problem der Poststraße ist das unkoordinierte parken der Berufspendler.

6 - Eckstraße und Schulstraße
Schleichwegverkehr und mässige Akzeptanz der Zone 30. Gerade die sehr breit ausgebaute Schulstraße lädt zum Schnellfahren ein.

7 - Riedwed und Conchesstraße/"Auf der Steige"
Schleichwegverkehr bzw. Abkürzung zum Wertstoffhof bzw. Gewerbegebiet insbesondere auch durch Lastverkehr. Außerdem wird eine starke Zunahme des Schleich- und Lastverkehrs durch eine Anbindung an die Zollenreuter Straße befürchtet.

8 - "Kleine" Eisenbahnbrücke Rugetsweiler/Zollenreute
LKW-Verkehr trotz Gewichtsbeschränkung und ständig steigendes Verkehrsaufkommen. Im Zuge der Südbahnelektrifizierung soll die Brücke für den motorisierten Verkehr wegfallen, dadurch kommt es dann zu einer Verlagerung des Verkehrs auf die Kreuzung Allewindenstraße / Schwarzhausstraße / Hasengärtlestraße. Für den nichtmotorisierten Verkehr ist dann ein Steeg (kleine Fußgänger-Radfahrebrücke) angedacht.

9 - Bereich Grundschule/Berufsschule und Stadthalle
Hoher Zubringerverkehr zu Unterrichtsbeginn und -Ende / chaotische Verkehrsverhältnisse zu diesen Zeiten.

10 - Fahrradabstellplatz am Bahnhof
Allgemein zu wenig Abstellplätze für Fahrräder.
Schlechte Ausstattung bei Überdachung oder der Möglichkeit Fahrräder ein- bzw. abzuschließen.

11 - Kreuzung Allewindenstraße/ Rugetsweilerstraße / Booser Straße
Schlechte und gefährliche Überquerung für Fußgänger, da etwa 30 Meter über die Straße gegangen werden muss. Der Autoverkehr kommt zudem aus verschiedensten Richtungen. Der abbiegende Verkehr aus Richtung Reute (1) ist sehr schnell unterwegs, weil der Abbiegeradius sehr groß ist.
Keine klare Verkehrsführung für Radfahrer aus Richtung Reute.

rundumblick 04 600
(180°-Bild anklicken zum Vergrößern)

12 - Querung L285 auf Höhe von Autohaus Moser
Die Querungshilfe ist an einer Stelle, an welcher schon bzw. noch sehr schnell gefahren wird. Zudem herrscht an dieser Stelle ein sehr großes Verkehrsaufkommen. Die Querungshilfe ist sehr klein bemessen - der Platz reicht z.B. nicht aus, um mit einem Kinderwagen in Gehrichtung zu stehen. Oftmals "steckt" man auf der relativ kleinen Querungshilfe in mitten des schnellen und vielen Verkehrs fest ohne eine Ausweichmöglichkeit zu haben, wenn etwa große LKWs vorbeifahren. Besser wäre hier ein Zebrastreifen.

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(Bild anklicken zum Vergrößern)

13 - Kein Zugang für Fußgänger und Radfahrer zum Discounterviertel (Penny, Müller, NKD)
Es gibt nur einen schlammigen Trampelpfad, der an Bordsteinen endet.

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(Bild anklicken zum Vergrößern)

14 - Steinenbacher Weg
Geschwindigkeitsüberschreitungen
Gefahren für Schulkinder und Fußgänger, isbesondere beim Queren am Kreisverkehr.

Allgemeine Probleme

  • Oftmals wechselnde Geschwindigkeitsbegrenzungen in der gesamten Innenstadt/Unterstadtbereich.
  • Eine fehlende überörtliche Beschilderung auf z.B. öffentliche Gebäude, wichtige Einrichtungen, Sehenswürdigkeiten usw..
  • Fehlende Parkraumkonzeption und dadurch schlechte Ausnutzung der Parkplätze an Grundschule/Stadthalle, Schussentalklinik, Schulzentrum
  • Fehlendes Parkleitsystem

29.04.2013 Gemeinderatssitzung - Quorumsantrag zum Thema Verkehr wird behandelt

antrag verkehr

Das BUS und die FW haben über einen Quorumsantrag das Thema Verkehrskonzept auf die Tagesordung der Gemeinderatssitzung am 29.04.2013 gebracht. Der Gemeinderat hat darauf hin beschlossen, dass Experten Angebote für ein Verkehrskonzept machen sollen. Bericht dazu in der SZ vom 04.05.2013 (als pdf-Datei).

Hier finden Sie den Quorumsantrag vom 18.03.2013 als pdf-Datei.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung vom 23.03.2013.

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SZ, 23.03.2013

 

 

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